So funktioniert Copy-Trading

Beim Copy Trading kopieren Sie die Aktionen eines professionellen Traders, der besonders viel Wert darauf legt, dass er mit dem Traden Geld verdient. Manchmal handelt es sich sogar um Berufstrader, die hiermit Ihren Lebensunterhalt verdienen. Doch wie gelangen Sie an solche Trader? Ganz einfach! Die Trader geben Ihr Profil frei, sodass Sie dieses kopieren können. Dies funktioniert  mit ein paar Schritten:

Melden Sie sich bei einem Broker an

Um mit dem Traden beginnen zu können, benötigen Sie ein Konto bei einem Broker. Hierfür stehen Ihnen mehrere zur Auswahl. Alle Broker haben unterschiedliche Bedingungen an die Mindesteinsatzsumme, die berechneten Gebühren und mit welchen Produkten gehandelt werden kann. Informieren Sie sich hier im Vorfeld, damit Sie den für Sie passenden Broker finden.

 

Den richtigen Trader finden

Sobald Sie Ihr Konto eröffnet haben, können Sie auf die Suche nach einem Trader gehen, den Sie anschließend kopieren möchten. Wichtig ist, dass Sie sich einen Trader suchen, der bisher hohe Gewinne eingefahren hat. Leider dürfen Sie nicht jeden Trader kopieren. Der Trader muss sein Profil zur Verfügung stellen, damit dieses kopiert werden darf. Die Trader profitieren im Übrigen davon, dass Sie sein Profil kopieren. Sie erhalten dafür vom Broker Belohnungen. Aus diesem Grund können Sie sicher sein, dass der Trader über ausreichend Erfahrungen verfügt und selbst Wert darauf legt, Gewinne einzufahren. Würde er dies nicht tun, beziehungsweise leichtfertig aufs Spiel setzen, so würde sein Ruf negativ beeinflusst werden. Die Folge wäre, dass künftig keiner mehr sein Profil kopiert und er auch keine Bezahlung mehr erhält. Bezüglich der Trader, die Sie kopieren können, sind Sie aus einer anderen Sicht auf der sicheren Seite: nicht jeder Trader darf sein Profil zum Copy Trading zur Verfügung stellen. Hieran knüpft jeder Broker besondere Bedingungen. Denn auch er hat einen Ruf zu verlieren, wenn er schlechten Tradern erlaubt, ihr Profil zu veröffentlichen.

Abgesehen von diesen Fakten können Sie sich für einen Trader entscheiden, der bereits viele Follower (Kopierer) besitzt. Dann ist mit hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass er sein Geschäft versteht. Ansonsten würden sich die Copy-Trader von ihm abwenden.

 

Mit dem Traden loslegen

Nachdem Sie die ersten Schritte geschafft haben, können Sie mit dem Traden beginnen. Jetzt könnten Sie entweder das Profil Ihres Traders betrachten und die gleichen Handlungen ausführen wie er. Bei dieser Variante benötigen Sie viel Zeit, da Sie im Voraus nie wissen, wann Ihr Trader eine Handlung ausführen wird. Aus diesem Grund gibt es die Möglichkeit, dass Sie das Handeln vereinfachen und angeben, dass Sie die gleichen An- und Verkäufe wie Ihr Trader tätigen möchten. In diesem Fall handelt das System für Sie. Selbstverständlich können Sie Grenzen setzen. Dies betrifft vorrangig den gewünschten Einsatz. Sie können jedoch auf Nummer sicher gehen und selbst Kursgrenzen eingeben. Mit dieser Funktion können Sie sozusagen den Nothebel setzen und Ihren Verlust eingrenzen. Sie haben im Übrigen immer die Möglichkeit, persönlich in das System einzugreifen. Copy-Trading bedeutet ja nicht, dass Sie das komplette Profil 1:1 übernehmen müssen. Es reicht aus, wenn Sie dem ausgewählten Trader zum Teil nachahmen. Und: Es steht Ihnen die Möglichkeit offen, mehreren Tradern zu folgen. Auf diese Weise können Sie Ihr Verlustrisiko streuen, aber auch Ihren Gewinn maximieren.

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Arbeitgeberzuschuss zur privaten Krankenversicherung

Wie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung, leistet der Arbeitgeber auch einen Zuschuss bei einer privaten Krankenversicherung. Allerdings müssen in diesem Fall einige Besonderheiten beachtet werden.

Die Höhe des Zuschusses fällt anders aus

zuschuss pkvBei der gesetzlichen Krankenversicherung ist dies relativ einfach gelöst: der Arbeitgeber zahlt 50 Prozent der anfallenden Versicherungsbeiträge – gleichgültig wie hoch die Beiträge ausfallen. Für eine private Krankenversicherung muss der Arbeitgeber nicht in jedem Fall die Hälfte übernehmen. Er muss im Höchstfall einen Zuschuss leisten, der beim Einkommen in Höhe der Beitragsbemessungsgrenze anfallen würde. Beispiel: Sie zahlen bei Ihrer privaten Krankenversicherung 600 Euro pro Monat. Somit würde Ihr Arbeitgeber einen Zuschuss von 300 Euro bezahlen. Der Höchstbeitrag der gesetzlichen Krankenversicherung, der bei der Beitragsbemessungsgrenze anfällt, beträgt beispielsweise 309 Euro. Zahlen Sie für Ihre private Krankenversicherung 700 Euro im Monat, dann würde Ihr Arbeitgeber 309 Euro als Zuschuss bezahlen, also weniger als 50 Prozent. Den Rest müssen Sie aus eigener Tasche bezahlen.

Weitere Grenzen beim Arbeitgeberzuschuss

Die oben genannten Fakten treffen nur dann zu, wenn Ihre Versicherungsbeiträge denen der gesetzlichen Krankenkasse ähneln. Beim oben genannten Beispiel müsste Ihr Arbeitgeber keine 300 Euro pro Monat (also 50 Prozent) übernehmen, wenn die GKV nur 200 Euro kosten würde. Dann nämlich müsste Ihr Arbeitgeber nur 100 Euro übernehmen, also 200 Euro weniger. Dies ist die zweite Grenze: der hälftige Beitrag kann nur so hoch ausfallen, wie er auch bei einer gesetzlichen Krankenversicherung ausfallen würde. Wenn Sie diesem Umstand vorbeugen möchten, so sollten Sie vor dem Abschluss einer PKV einen privaten Krankenversicherung Vergleich vornehmen. Dann erkennen Sie auf einen Blick, welcher Tarif sich den Kosten einer GKV nähert.

Damit Ihr Arbeitgeber seinen Zuschuss bezahlen kann, müssen Sie ihm eine Bescheinigung Ihrer Versicherung übergeben. Haben Sie einen Tarif mit Selbstbeteiligung gewählt, so hat der Arbeitgeber keine Pflicht, sich daran zu beteiligen. Im Ernstfall könnten Sie zwar weniger Beiträge an die PKV zahlen, haben aber am Jahresende höhere Kosten, da die Selbstbeteiligung zuschlägt und der Arbeitgeberzuschuss geringer ausfällt als bei einem Tarif ohne Selbstbeteiligung. Als Ausgleich hierfür müssen Sie keinen Arbeitgeberzuschuss zurückzahlen, wenn Sie von Ihrer Versicherung eine Beitragsrückerstattung erhalten.

Die oben genannten Regeln gelten auch für die private Pflegeversicherung. Auch hier muss der Arbeitgeber einen Zuschuss leisten, aber nur maximal in der Höhe, die er für eine gesetzliche Pflegeversicherung zahlen würde.

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